Futtermittel für Rinder
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Die Fütterung ist neben den Zucht- und Haltungsverfahren die größte Einflussmöglichkeit des Menschen auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Tiere.
Grundfutter Gutes, rohfaserreiches Grundfutter sollte ausreichend und in hoher Qualität vorhanden sein. Durch gute Futterqualität und durch vielseitige Rationen lässt sich die Grundfutterleistung steigern.
Heu Das Heu ist vom Gehalt an strukturierter Rohfaser der Silage überlegen und wird von den Tieren gern gefressen. Ebenfalls ist keine aufwendige Technik für die Futterlagerung nötig. Das Heu darf nicht zu spät geschnitten werden, da sonst die Futterqualität sinkt. Um die Qualität des Heus zu sichern sollte wenn möglich eine Unterdachtrocknung durchgeführt werden.
Silage: Die Silage ist in niederschlagsreichen Gebieten in der Qualität oft dem Heu überlegen. Die Ernteverluste bei Silagen sind sehr gering. Extrem frühe Schnittermine führen zu weniger strukturiertem Futter.
Die hohe und rasche Verdaulichkeit des Kraftfutters ( hoher Anteil leichtlöslicher Kohlenhydrate) ist nicht wiederkäuergerecht und sollte deshalb als Nahrungsergänzung angesehen und nur in kleinen Portionen verfüttert werden.
Körnerleguminosen haben einen hohen Gehalt an Rohproteinen und deshalb als Ergänzung von proteinarmen Grundfutter gut geeignet.
WEITERE FUTTERMITTEL
Vor allem Gras- und Kleegrassilagen oder Heu haben von Schnitt zu Schnitt und Jahr zu Jahr sehr schwankende Inhaltsstoffe. Deshalb ist eine richtige Kombination der vorhandenen Futtermittel und eine Ergänzung mit den geeigneten Leistungsfuttermittel wichtig. |