Sauermilchprodukte
Die wachsende Vielfalt an fermentierten Milchprodukten in
den Kühlregalen und deren erfrischender Geschmack erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Denn kaum eine andere Lebensmittelgruppe vereint Gaumenfreude mit wertvollen gesundheitlichen Eigenschaften in so harmonischer Weise.
Generell werden in der Molkerei alle Sauermilchprodukte nach dem gleichen Muster gestrickt. Speziell zugesetzte Mikroorganismen wandeln einen Teil des Milchzuckers der "süßen" Milch in Milchsäure um. Durch diese Fermentation wird die Milch sauer und dickgelegt. Je nach Gattung der Mikroorganismen, Fettgehalt und Fermentationsbedingungen entstehen verschiedene säuerliche Köstlichkeiten:
Naturjoghurt stichfest oder gerührt – optimal für das morgendliche Powermüsli und als Hauptbestandteil von Cremen, Nockerl oder Mousse ideal geeignet.
Wer's fruchtig liebt, findet in den Kühlregalen außerdem eine große Auswahl fruchtvollendeter Joghurtvarianten.
Buttermilch – mit 1% Fett besonders kalorienarm und erfrischend. Buttermilch ist nicht nur pur, sondern auch gespritzt oder mit Orangensaft vermischt ein herrlicher Durstlöscher nach Sport oder Saunabesuch.
Acidophilusmilch – die Mutter der probiotischen Milchprodukte wird mit Hilfe besonders milder Kulturen (Lactobacillus acidophilus) hergestellt. Sie eignet sich genau wie Sauermilch vorzüglich für Salatdressings oder Fruchtshakes, aber auch der pure Genuss überzeugt durch mild-säuerlichen Geschmack.
Kefir – das Lebenselixier der hundertjährigen Kaukasier unterscheidet sich aufgrund des Hefezusatzes durch seinen typisch moussierenden Geschmack von anderen Sauermilchprodukten. Der dezente Kohlensäureanteil hinterlässt einen besonders erfrischenden und spritzigen Eindruck.
Schmeckt gut und tut gut
Alle Sauermilchprodukte zeichnen sich durch besondere Bekömmlichkeit aus. Infolge der langsamen Säurebildung gerinnt die Milch feinflockig. Dadurch entsteht eine größere Oberfläche, die den Verdauungsenzymen leichtes Spiel bei der Spaltung der Eiweißbausteine ermöglicht. Außerdem wird bereits ein Teil des Eiweißes durch die Enzyme der Mikroorganismen in kleinere Bestandteile zerlegt, was einer Art Vorverdauung gleichkommt.
Unsere Knochen und Zähne profitieren ebenfalls von der fleißigen Hilfe der Bakterien, denn die entstehende Milchsäure verbessert die Aufnahme von Kalzium in die Blutbahn. Damit kann der wichtigste Mineralstoff der Milch noch besser ausgenutzt werden.
Die Sauren in Weiß werden auch von Personen mit Milchzuckerunverträglichkeit im Allgemeinen sehr gut vertragen, denn ein erheblicher Teil des Milchzuckers wird nach dem Verzehr im Magen-Darm-Trakt durch die milchzuckerspaltenden Enzyme der Milchsäurebakterien abgebaut.
Geben Sie dem Vormittagstief Saures
Joghurt, Buttermilch & Co. eignen sich hervorragend als nährstoffreiche Jause für zwischendurch. Die leichte Verdaulichkeit und die handliche Verpackung machen diese Produkte zur idealen, wohlschmeckenden Pausenverpflegung für Schule und Büro.