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Das Hausrind stammt vom inzwischen ausgestorbenen Ur ab. Es wurde bereits vor ca. 8000 Jahren domestiziert und gilt als eines der ältesten Haustiere. Rinder leben in kleineren Herden, die aus Tieren beiderlei Geschlechts bestehen. Innerhalb der Herde besteht eine strikte Rangordnung, die durch unblutige Kämpfe festgelegt wird.

Die Kühe werden normalerweise durch den ranghöchsten Stier gedeckt. Kurz vor dem Geburtstermin sondern sich hochträchtige Kühe von der Herde ab und bringen das Kalb an einem geschützten Ort zur Welt. Bereits nach einem Tag sind die Jungtiere in der Lage, den Erwachsenen zu folgen. Kuh und Kalb kehren zur Herde zurück. Es besteht eine enge Kuh-Kalb-Beziehung, das Kalb kann nur bei der eigenen Mutter saugen.

Die Tiere erkennen sich am Geruch. Später schließen sich gleichaltrige Kälber innerhalb der Herde zu "Spielgruppen" zusammen und kehren nur noch zur Nahrungsaufnahme zur Mutter zurück. Rinder sind Pflanzenfresser und Wiederkäuer. Sie nehmen in kurzer Zeit große Futtermengen auf, um diese dann an einem Ruheort wieder heraufzuwürgen und nochmals ausgiebig zu kauen. Obwohl ursprünglich dämmerungsaktiv, erstreckt sich der Aktivitätsperiode der Hausrinder heute praktisch über den ganzen Tag.


Rinder...